Das grüne Museum - Nachbericht

Mit über 70 Teilnehmern ist die Veranstaltungsreihe erneut erfolgreich in Berlin gestartet – Verpassen Sie nicht Ihre Gelegenheit in Köln und in München

Die DEUTSCHE KONGRESS hat sich bei der Veranstaltungsreihe „Das grüne Museum“ in diesem Jahr besonders dem Thema Bau und den Managementaufgaben im Museumsbau gewidmet. Mit über 70 Teilnehmern ist die Veranstaltungsreihe unter der fachlichen Leitung von Dr. Arnulf von Ulmann in Berlin in ihr zweites Jahr gestartet.

Bereits in dem Eröffnungsvortrag von Dr. Matthias Henkel, Direktor der Museen der Stadt Nürnberg, wurden anschauliche Einblicke in die Vereinbarkeit von Nachhaltigkeit und dem Eingebunden sein in Verwaltungs- und Organisationsstrukturen öffentlicher Trägerschaften geben. Hier bestimmen nach wie vor die knappen finanziellen Spielräume viele Projektverläufe, die aber eben auch erfinderisch machen in dem Poker um die finanziellen Mittel des Landes Bayern oder des Bundes, so Dr. Matthias Henkel.

Prof. Dr. Rainer Drewello, Universität Bamberg, berichtete über die Notwendigkeit der Einführung eines Gütesiegels für Museen, da es immer wieder zu Abweichungen in den Substanzen von Produkten gibt. Für Museen stellt dies ein schwerwiegendes Problem dar. Ein Gütesiegel wie z. B. „Der Blaue Engel“ könnten hier für mehr Transparenz sorgen und mithelfen, Schadstoffe in den Museen zu vermeiden.

Hierzu passte auch der sehr gute Vortrag von Martina Homolka, Leiterin der Restaurierung des Deutschen Historischen Museums, mit dem Plädoyer für mehr Luft in den Museen. Ein Ansatz der schon in der Vergangenheit zu kontroversen Diskussionen nicht nur auf der Veranstaltungsreihe „Das grüne Museum“ geführt hat.

Besonders das Beispiel von Marcel Boenigk, Technischer Leiter des Mercedes Benz Museums, hat gezeigt das die Museen voneinander lernen können und müssen. Die atemberaubende Ausstattung des Mercedes Benz Museums mit z. B. einer eigenen Entrauchungsanlage kann und wird es in öffentlichen Museen nicht geben.

Nach dem sehr erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe „Das grüne Museum“ in Berlin bleibt festzuhalten, dass das Thema Nachhaltigkeit in den deutschen Museen seine Plattform gefunden hat und das das große Interesse der mannigfaltigen und unterschiedlichen Ausprägung der einzelnen Häuser zu suchen ist. Die Anforderungen zum Thema Nachhaltigkeit und Energieeffizienz werden nicht nur in den großen, sondern auch besonders in den kleinen Museen stark zunehmen. Viele Museen stehen aktuell vor diesem Hintergrund ganz am Anfang der Entwicklung und haben dieses Thema für sich entdeckt.

Die DEUTSCHE KONGRESS freut sich mittlerweile über 600 Teilnehmer auf der Veranstaltungsreihe „Das grüne Museum“ und wird auch 2012 erneut Folgetermine in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten. Für Kurzentschlossene bieten sich in diesem Jahr noch zwei weitere Termine an: 13.10.2011 in Köln und 18.10.2011 in München.

So urteilten unsere Teilnehmer

""Das grüne Museum" hilft machbare Lösungen des Musemsbetriebs zu finden."
A. Theissen, Zitadelle-Spandau


"Es war eine sehr anregende Veranstaltung."
J. Heide, Stiftung Preußische Schlößer- und Gärten Berlin-Brandenburg

Impressionen von "Das grüne Museum" in Berlin


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